Kategorie: Uncategorized

  • Argumente zum geplanten Stadtteil der Quartiere an der A5

    • Kaltluftentstehung und Kaltluftwinde blockiert.Auf der Flur vor Praunheim, Heddernheim und Nordweststadt würde durch die Flächenversiegelung die Kaltluftentstehung versiegen. Auch die Kaltluftwinde von den verbleibenden Freiflächen westlich der Autobahn würden durch den zu errichtenden bis zu 17 Meter hohen Lärmschutzwall an der A5 blockiert. Folglich würde die nächtliche Kühlung der nordwestlichen Stadtteile in den wegen des Klimawandels immer häufigeren tropischen Sommernächten ausbleiben. Wollen die Stadtplaner das den Menschen dort zumuten?
    • Das systemrelevante Wasserwerk Praunheim 2 würde durch die geplante Bebauung gefährdet. Hier wird mehr als 25 Prozent des Trinkwassers gepumpt, das Frankfurt auf der eigenen Flur aus dem Grundwasser
      entnimmt. Wo soll das Trinkwasser herkommen, wenn hier die Pumpleistung reduziert werden müsste und gleichzeitig bis zu 30.000 Menschen neu angesiedelt würden? Nehmen die Planer nicht wahr, dass die Erhöhung der Wasserlieferung aus dem Hessischen Ried und dem Vogelsberg nicht mehr möglich ist, weil dort schon wegen des Grundwassermangels Feuchtgebiete austrocknen und Wälder absterben?
    • Der Klimawandel wird zu vermehrten Starkregenfällen führen. Auf den versiegelten Feldern kann in Zukunft kein Wasser mehr versickern. Es muss abgeleitet werden. Steinbach, Urselbach und der Lachgraben haben schon jetzt gravierende Hochwasserprobleme. In der FAZ vom 22.3.2019 – „Klimawandel verteuert Trink wasser“ – wird Ernst Appel, erster Betriebsleiter der Stadtentwässerung Frankfurt (SEF), wie folgt zitiert: „Es sei nicht möglich, das Kanalnetz so auszubauen, dass es bei Starkregen die Wassermassen komplett aufnehmen könne.“ Und weiter: „So sei es nötig, die Versiegelung von Flächen zu stoppen, damit mehr Niederschlagswas ser versickern könne.“